Auf der Insel, die von Kolumbus entdeckt und als eine der ersten in der Karibik von Europäern besiedelt wurde, befindet sich heute eines der beliebtesten Urlaubsziele in Übersee. Mit dem Staat Haiti teilt sich die Dominikanische Republik die Insel Hispaniola. Von den wunderschönen Stränden entlang der Küste erstreckt sich eine abwechslungsreiche Landschaft über das Eiland, die zu Wassersport und Wandern gleichermaßen einlädt.
Ein Paradies für Taucher sind die Riffs oder die versunkenen Schiffwracks. Von Monte Cristi aus kann man individuell oder mit einem Führer auf Entdeckungstour gehen. Gebirgszüge mit tropischen Wäldern und mehreren Wasserfällen sind beliebte Ziele für geführte Touren. Neben vielen touristisch voll erschlossenen Ortschaften gibt es noch zahlreiche unberührte Landstriche, die in Nationalparks gepflegt werden. Den El Limon – Wasserfall erreichen Touristen zu Fuß oder mit dem Esel.
Typisch für die Dominikanische Republik sind vor allem die Zuckerrohrplantagen im Landesinneren und die Bauten im Kolonialstil, die vielerorts noch erhalten sind.
An das Leben zu Kolumbus Zeiten vor 500 Jahren erinnert der Ort Altos de Chavon, durch den man wie durch ein Freilichtmuseum bummeln kann. Auch die Ruinen der einstigen Siedlung La Isabela, die von Kolumbus gegründet wurde, erinnert mit einem Museum an die Erstbesiedlung und stellt originale Funde aus.
Die Hauptstadt Santo Domingo ist eine der ältesten Städte in der so genannten neuen Welt. Hier erinnert vieles an den berühmten Seefahrer und Entdecker, z.B. der Parque Colon oder das Museum Alcazar der Colon. In der Altstadt lässt es sich entspannt bummeln. Bekannt ist vor allem die Kathedrale Santa Maria la Menor, die zum Weltkulturerbe gehört. Santo Domingo ist auch Ausgangspunkt von Touren ins Landesinnere, z.B. zu den Tropfsteinhöhlen und Lagunen.
Paradisischer Strand in der Dominikanischen Republik.
Foto: Martin Kummer, www.pixelio.de
