Nicht auf Sand bauen? Wenn die Baumeister von Dubai sich an diesen Grundsatz gehalten hätten, gäbe es ein paar spektakuläre Bauwerke weniger in der Welt. Nicht nur das höchste Gebäude der Welt, den Burj Dubai, das einzige Sieben-Sterne-Hotel der Welt und eine Skihalle mitten in der Wüste hat man sich dort einfallen lassen, sondern auch dem Meer auf nicht weniger beeindruckende Weise Lebensraum abgetrotzt. Ob „The World“, kleine künstliche Inseln in der Form einer Weltkarte, oder Jebel Ali, Jumeirah und Deira, drei Inselgruppen jeweils in Form einer Palme – Zeichen der menschlichen Baukunst finden sich in Dubai zu Lande und im Wasser.
Doch auch historisch gewachsene Teile Dubais sind einen Ausflug wert, darunter das Freilichtmuseum in Dubai Stadt, mit seinen Steinhäusern aus den Berg- und Wüstenregionen, den Beduinenzelten und Marktständen. Und da hier alles etwas größer, höher oder einfach anders ist, können Touristen während einer Stadtrundfahrt im Bus oder Auto einen Eindruck gewinnen oder während eines Helikopterrundflugs den Überblick behalten.
Die Naturschönheiten, allen voran die Wüste, erkunden Touristen am besten auf einer geführten Tour im Jeep oder auf dem Kamel. Nach einem langen heißen Ritt beobachten sie dann den einmaligen Sonnenuntergang und lassen sich die typischen Spezialitäten bei einem Wüstenbarbecue schmecken. Auch die Küstenlinie kann man auf dem Kamelrücken erkunden, bevor man sich bei ganzjährig angenehmen Temperaturen zum Sonnen und Baden niederlässt.
Golfplätze und mehrere extravagante Einkaufsmeilen, z.B. die „Mall of the Emirates“, runden den exklusiven Urlaub in Dubai ab. Entspannter, dabei aber nicht weniger glamourös, lässt es sich entlang des Yachthafen mit seinen Bars und Restaurants bummeln.
Alt trifft neu am Dubai Creek.
Foto: Siegbert Heinecke, www.pixelio.de
