Fast die Hälfte aller Frankfurtbesucher kommen aus dem Ausland. Dabei hat die Stadt auch deutschen Kurzurlaubern geschichtsträchtige Gebäude und gemütliche Einkehrmöglichkeiten zu bieten. Bekannt als Finanz- und Messestadt gestaltet sich die Mainmetropole abwechslungsreich zwischen international und typisch deutsch.
Die beeindruckende Skyline fällt Besuchern sofort ins Auge. Hinter den Wolkenkratzern und verspiegelten Fassaden trifft man aber auch immer wieder auf kleine Gassen mit urigen Kneipen, wo man gemütlich einen Ebbelwoi aus dem Bembel oder einen Handkäs genießen kann. Auch die historischen Sehenswürdigkeiten müssen sich nicht hinter denen anderer Städte verstecken. Die oft als Kaiserdom bezeichnete gotische Kathedrale St. Bartholomäus aus dem 13. Jahrhundert ist eine Besichtigung wert. Im dazugehörigen Dommuseum befinden sich der Domschatz und Grabbeigaben aus dem 7. Jahrhundert. Vom Turm aus, der von April bis Oktober bestiegen werden kann, hat man nach dem über 300-Stufen-Aufstieg einen fantastischen Panoramablick über Frankfurt.
Die Paulskirche ist nicht nur ein geschichtsträchtiger, sondern auch ein besonderer Ort, denn das erste gesamtdeutsche Parlament tagte nicht etwa in Berlin, sondern in der Frankfurter Paulskirche. Für Interessierte ist die dazugehörige Ausstellung zur Geschichte der Kirche und das Wandgemälde im Untergeschoss sehenswert.
Unter allen modernen Gebäuden sticht auch die Oper Frankfurt heraus, die mit rund 300 Veranstaltungen im Jahr Konzertliebhaber anlockt. Und auch Deutschlands berühmtester Sohn, Johann Wolfgang von Goethe, residierte hier bereits. Seine Spuren werden im Goethehaus und im Goethemuseum bewahrt. Das Wahrzeichen Frankfurts ist der Römer, das über 600 Jahre alte Rathaus im Römerberg-Viertel, in dem sich auch zahlreiche rekonstruierte Fachwerkhäuser befinden.
Im Botanischen Garten tauchen Besucher in verschiedene Welten ein, vom Tropenwald über einen Palmengarten bis zur Wüstenlandschaft können riesige Farne, duftende Orchideen, riesige Kakteen und exotische Fische bestaunt werden.
Der Römer in Frankfurt am Main.
Foto: Joachim Reisig, www.pixelio.de
