Wegen des besonderen Klimas ist auf Gran Canaria eine landschaftliche Vielfalt entstanden, die unter den Kanarischen Inseln ihresgleichen sucht, am bekanntesten sind die Dünen bei Maspalomas.
Ein gut ausgebautes Wandernetz macht es einfach, die gesamte Insel zu Fuß zu erkunden. Unter Radfahrern gilt sie als Geheimtipp, denn hier sind viele interessante Touren unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades möglich. Kletterer und Bergsteiger erklimmen die Hänge der Felsen und Vulkankrater. Bei Wassersportlern ist der Ort Puerto Rico wegen seiner zahlreichen Möglichkeiten von Bananenbootfahren bis Surfen sehr beliebt. Im Inselsüden putten Golfspieler auf den Grüns. Familien finden hier etliche Ziele für einen Tagesausflug, z.B. das Freizeitzentrum Holiday World mit einer Bowlingbahn und dem Kinderpark, den Wasserpark Aqua Sur oder den Westernpark Sioux City, wo in ehemaligen Filmkulissen auch heute noch Cowboys und Indianer unterwegs sind.
In der touristisch gut erschlossenen Hauptstadt Las Palmas tummeln sich Touristen beim Spazieren am Hafen oder auf der Strandpromenade. Mehrere Einkaufsstraßen, Museen und Restaurants lassen die Tage auch abseits des Strands abwechslungsreich vergehen. Sehenswert ist vor allem die schöne Altstadt mit der Kathedrale und dem Kolumbus – Museum. Auch Maspalomas zieht wegen seines schönen Strandes, dem Playa del Ingles, viele Urlauber an. Der Leuchtturm El Faro ist ein bekanntes Ziel für Wanderungen. Neben Urlauberhochburgen gibt aber noch ruhige Ortschaften, darunter Puerto Taurito, die sich als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Berge anbieten.
Wer mehr über die Vergangenheit der Inselbewohner und deren Alltag erfahren möchte, besucht das Freilichtmuseum Mundo Aborigen.
Urlauber sollten den Wochenmarkt bei San Fernando nicht verpassen. Im lebhaften Treiben finden sich hier viele typische Produkte der Insel als Mitbringsel.
Alte Windmühle in den Bergen von Gran Canaria.
Foto: Joerg Sommer, www.pixelio.de
