Selbst Individualtouristen kommen um die Stadt Hurghada, das wichtigste Tourismuszentrum Ägyptens, nicht herum. Von dort aus werden nicht nur Touren zu den Pyramiden oder ins Tal der Könige angeboten, sondern auch Safaris mit Jeep oder Kamel in die Wüste, vorbei an Wadis und Beduinendörfern, oder in die Bergregionen der Sinaihalbinsel.
Selbst Ägyptens Hauptstadt Kairo ist von dort aus zu erreichen. Immer beliebter werden begleitete Touren zu den Delfinen im Roten Meer oder eine Fahrt mit dem U-Boot. Um den ursprünglichen Ortskern ad-Dahar haben sich vor allem im Süden die Touristenviertel mit dem Zentrum el Sekalla herausgebildet. Ein beliebter Treffpunkt zum Bummeln und Einkaufen ist der Basar in der Altstadt, wo man von Papyrus über Parfums bis hin zu Schmuck zahlreiche Souvenirs erstehen kann. Man darf sich allerdings zum Handeln nicht zu schade sein.
Direkt am Roten Meer gelegen ist Hurghada vor allem bei Badeurlaubern beliebt. In zahlreichen Tauch- oder Surfschulen können sich Anfänger mit diversen Wassersportarten vertraut machen. In den letzten Jahren haben sich auch Extremsportler, z.B. beim Kite-Surfing, etabliert. An knapp 30 Kilometern Strand tummeln sich tagsüber die Sonnenhungrigen und wenn es dunkel wird die Nachtschwärmer. Pauschaltouristen schätzen die mit Hotels, Restaurants, Diskotheken und Bars voll erschlossenen Urlauberzeilen, für die man einen kleineren Geldbeutel benötigt als z.B. in Luxor oder Sharm el Sheik.
Knapp 40 Kilometer südlich von Hurghada liegt das Sharm El Naga Resort, eine unter Naturschutz stehende Bucht, in der neben einem feinen Sandstrand und türkisblauem Wasser auch Korallenriffe zu finden sind. Abseits des Massentourismus können Urlauber hier tauchen und schnorcheln.
Hotel Arabia in Hurghada am Roten Meer.
Foto: Udo Nowak, www.pixelio.de
