Romantische Fischerorte und abgeschiedene Bergdörfer, eine pulsierende Hauptstadt und eine vielfältige Landschaft, antike Sagen und moderner Tourismus – kaum eine griechische Insel bietet ihren Besuchern einen solch abwechslungsreichen Aufenthalt wie Kreta.
Die südlichste Insel Griechenlands und Europas wartet mit einem warmen Klima und über 1000 Kilometern Küste auf.
Neben vielen weiteren beliebten Sandstränden ist der Strand von Vai für seinen natürlich gewachsene Palmenhain bekannt, welcher der einzige seiner Art in Europa ist. Von Westen nach Osten wird Kreta von Gebirgen durchzogen, z.B. vom Ida-Gebirge mit dem Psiloritis als höchster Erhebung von knapp 2500 Metern. Dadurch entsteht eine reizvolle Landschaft, die von teils exotisch anmutenden Sandstränden entlang der Küstenlinie bis hin zu Bergen und Hochebenen reicht. Darüber hinaus befinden sich im Landesinneren zahlreiche eindrucksvolle Höhlen und Schluchten. Am bekanntesten ist die 17 Kilometer lange Samaria – Schlucht, eine der längsten Europas, die aus über 1200 Höhenmetern von der Mitte der Insel bis zum Libyschen Meer führt.
Neben den natürlichen Schönheiten belegen etliche Ausgrabungen die Bedeutung Kretas als Ausgangspunkt der europäischen Kultur. Berühmt ist vor allem der Palast von Knossos, nördlich der Hauptstadt Iraklion, aus dem 19. Jahrhundert v. Chr. Auf dem Hügel bei Archanes befindet sich eine antike Nekropole, zu der ein Jahrtausende alter Fußweg führt. Die antiken Gebäude, Wege und Kuppelgräber sind noch sichtbar und entführen die Besucher in ferne Zeiten. Die Grabbeigaben und weitere kostbare Funde werden in den Museen von Iraklion und Archanes ausgestellt. Im Badeort Rethymnon lassen sich Bildungs- und Badeurlaub ideal miteinander verbinden. Hier gibt es eine alte römische Festung von der aus man eine schöne Aussicht über die Stadt genießen kann.
Der schneebedeckte Berg Psilorítis auf Kreta.
Foto: Tobman, www.pixelio.de
