Wer im Hochsommer lieber die Wanderschuhe schnürt als den Bikini, ist auf der portugiesischen Insel Madeira richtig, da es hier selbst im Sommer nicht zu heiß wird. Historisch gewachsene Wanderrouten und –pfade führen durch eine wunderschöne und abwechslungsreiche Naturlandschaft. Die wenigen Badebuchten befinden sich z.B. in Porto Moniz oder bei Canicho im Unterwasser-Nationalpark, wo man auch tauchen kann.
Funchal ist die Hauptstadt von Madeira und gleichsam das touristische Zentrum. Während einer Stadtrundfahrt, die zu verschiedenen Themen angeboten werden, kann man sich einen Überblick über das kulturelle Angebot verschaffen. Besonders die Kathedrale und andere Kirchen, die Festungsanlagen und Museen sowie der Botanische Garten sind einen Abstecher wert. Auch den Bauernmarkt, auf dem sich Einheimische und Touristen treffen, sollte man gesehen und das Getümmel erlebt haben. Ob stilecht beim Portwein in einer der Weinstuben, in den vielfältigen Restaurants oder im Kasino – für Unterhaltung und Beköstigung nach einem aktiven Tag auf den Beinen ist gesorgt.
Wer einmal keine Lust zum Wandern verspürt, erreicht viele Ziele auch mit dem Auto. Beliebte Tagesausflüge führen beispielsweise nach Terreiro da Luta, wo man den Monte Funchal traditionell im Korbschlitten bis nach Funchal herabsaust. Auch das Bergdorf Curral das Freiras, von wo aus man einen wunderschönen Panoramablick über die Insel genießen kann, oder das Fischerdorf Camara de Lobos werden gern angefahren. Wer mehr über die Insel erfahren möchte, besucht das Volkskundemuseum im Hafenort Ribeira Brava oder das Walfangmuseum in Canical. Als schönste Stadt Madeiras gilt vielen Santa Cruz. Unter den vielen Naturschönheiten der Insel zählen die Lava – Höhlen bei Sao Vicente und die Cabo – Girao – Steilklippe im Süden zu den interessantesten.
Strand bei Porto Moniz im Nordwesten von Madeira.
Foto: Friedrich Frühling, www.pixelio.de
