Vom Durchzugsland für den Ferienverkehr zum beliebten Urlaubsland: Immer mehr Touristen entdecken die landschaftlichen und klimatischen Vorzüge Österreichs. In den Bergen schneereich und kühl, findet man im Süden ein fast mediterranes Klima.
Genauso abwechslungsreich ist die Landschaft. Über die Hälfte des österreichischen Gebiets besteht aus Bergen. In drei Gebirgsketten durchziehen die Alpen von Westen nach Osten das Land. Der Berg Großglockner in den Zentralalpen ist mit knapp 3800 m die höchste Erhebung und gehört zum Nationalpark Hohe Tauern. Diese Region ist nicht nur für Wanderer und Kletterer interessant, sondern auch für Urlauber, die in die Vergangenheit Österreichs eintauchen wollen: Historische Höfe, auf denen noch traditionelle Landwirtschaft betrieben wird, Almen, die noch mit der Sense gemäht werden und alte Mühlen zeigen die ursprüngliche Seite Österreichs. Insgesamt existieren sechs Nationalparks, welche die Gebirgsregionen aber auch Seengebiete umfassen, z.B. die Kalkalpen oder die Donauauen. Geführte Wanderungen und verschiedene Veranstaltungen zu Natur und Kultur der Region werden häufig angeboten.
Mit den Bergen verknüpfen Besucher die typischen Aktivitäten während eines Österreichurlaubs, wie Skifahren und Snowboarden im Winter oder Mountainbiken, Wandern und Klettern im Sommer.
Zwischen den Bergen glitzern auch immer wieder Seen. Zwei große Seengebiete, zum Einen im Salzkammergut mit knapp 80 Seen und zum Anderen die Kärtner Seen im Süden, ziehen jedes Jahr Touristen an, die Wander- mit Badeurlaub verknüpfen wollen.
Zum Städteurlaub laden die Hauptstadt Wien und die Mozartstadt Salzburg mit ihren Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten ein. Geprägt werden die Städte und Dörfer auch von zahlreichen Schlössern und Kirchen, vor allem aus der Zeit des Barock.
Blick durchs Ötztal in Österreich.
Foto: simon schwarze, www.pixelio.de
