Stierkampf und Sandstrand, Flamenco und Fiestas, religiöse Prozessionen und Partys bis zum Umfallen – wer Spanien auf diese Klischees beschränkt, lässt sich einen interessanten und abwechslungsreichen Urlaub in einem Land mit langer Geschichte und vielfältigen Traditionen entgehen. Vor allem die Hauptstadt Madrid und Städte wie Barcelona, Granada oder Sevilla bieten Kulturinteressierten viele Möglichkeiten zum Schlendern und Schauen.
Im Nationalmuseum der Hauptstadt Madrid befindet sich eine umfangreiche Sammlung von Werken bekannter europäischer Künstler, die sich nicht hinter Paris oder London zu verstecken braucht. Ausgangspunkt für die Stadterkundung ist die Plaza Puerta del Sol in der Altstadt, von dort aus gelangt man z.B. zum historischen Königspalast oder zur Kathedrale.
Das Erscheinungsbild Barcelonas ist vor allem geprägt durch die fantasiereichen Bauten des spanischen Jugendstils, der sich in zahlreichen Gebäuden, der Kathedrale und dem Park ausdrückt. Sevilla steht vor allem für mittelalterliche Architektur, die sich am prachtvollsten in der Kathedrale aus dem 15. Jahrhundert zeigt. Granada ist neben der Universität und der Kathedrale vor allem wegen seiner gut erhaltenen Alhambra, einer maurischen Festungsanlage aus dem 13. Jahrhundert, einen Besuch wert.
Vom Mittelmeer oder dem Atlantik umgeben ist Spanien mit über 2000 Küstenkilometern seit Jahren ein beliebtes Ziel für Badeurlauber und Wassersportler. Neben der Festlandküste, z.B. der Costa del Sol in Andalusien oder der Costa Brava im Nordosten, sind auch die Balearen im Mittelmeer und die Kanarischen Inseln im Atlantik bekannte Reiseziele.
Auch verschiedene Gebirgszüge und Hochebenen prägen das Land, am bekanntesten sind die Pyrenäen im Norden, weshalb Wintersport bei den Spaniern ebenso beliebt ist wie Badeurlaub.
Gartenanlage in Alhambra in Spanien.
Foto: Wolf&Marg, www.pixelio.de
