Badeurlauber fahren wegen der touristischen Infrastruktur und der traumhaften Strände, z.B. in der Region Antalya an der türkischen Riviera oder in der Ägäis, immer wieder gern in die Türkei. Neben den zahlreichen Wassersportmöglichkeiten sind es vor allem die Sehenswürdigkeiten, welche die Türkei einzigartig machen.
Istanbul, die ehemalige Hauptstadt des Osmanischen Reiches, legt auch heute noch Zeugnis ihrer bewegten Vergangenheit ab. Das bekannteste Bauwerk der Stadt ist die Hagia Sophia aus dem 6. Jahrhundert, deren wechselvolle Geschichte als Kirche begann, die danach als Moschee diente und schließlich als Museum genutzt wird. Hier vereinigen sich, u.a. in der Kuppelbasilika, christliche und muslimische Elemente.
Eine weitere Attraktion ist der Palast Topkapi Sarayi. Wo ehemals Sultane regierten, ist heute ein Museum mit verschiedenen Sammlungen von Porzellan, Gewändern und Waffen untergebracht.
Ein Spaziergang durch die antike Stadt Ephesos ist gleichsam ein Spaziergang durch die Geschichte. Besonders eindrucksvoll sind dabei die Ruinen der Hanghäuser, die Fassade der Celsus – Bibliothek und das antike Theater sowie verschiedene Tempel und private Wohnbauten.
Mit Troja im Nordwesten befindet sich eine weitere bedeutende antike Stadt auf türkischem Boden. In der modernen Hauptstadt Ankara ist die orientalische Altstadt noch erhalten. Der Ishak Pasa Sarayi Palast aus dem 17. Jahrhundert im Osten der Türkei beeindruckt einerseits durch seine malerische Lage an einem Berghang und vereint andererseits verschiedene Baustile. Kappadokien in Zentralanatolien ist bekannt für die so genannten Höhlenkirchen. Vielerorts lassen sich Bade- und Bildungsurlaub miteinander verbinden, z.B. in Fethiye mit etlichen schönen Badebuchten und Inseln sowie der Nikolaus – Kirche in Myra und den lykischen Felsengräbern.
Der Apollontempel bei Side in der Türkei.
Foto: Karl Strebl, www.pixelio.de
