Aus der Nähe von Antalya kommt eine Weltberühmtheit, aber kaum jemand weiß es: Der Nikolaus oder jedenfalls der heilige St. Nikolaus, der diese Legende begründete.
Viel eher steht die Stadt als Hauptstadt für die Türkei der Moderne. Sommerurlauber lieben es, hier den Städte- mit dem Strandurlaub mit Baden, Tauchen und anderen Wassersportarten zu verknüpfen.
Andererseits lädt keine 50 Kilometer entfernt das Skigebiet Saklikent zu lupenreinem Wintersport ein. Die Hochebenen des Taurusgebirges sind auch im Sommer beliebte Ziele für einen Tagesausflug. Wer Wandern und Bergsteigen dem kühlen Nass vorzieht, wird hier sicher den größten Teil seines Urlaubes verbringen. Abenteuerlustige lassen sich eine Wildwasserfahrt durch die Schluchten des Köprülü – Nationalparks nicht entgehen.
Aber auch innerhalb der Stadtgrenzen gibt es in Antalya immer wieder etwas Neues zu entdecken. Entlang der alten Stadtmauer mit ihren Stadttoren hin zum Hafen machen Touristen einen malerischen Bummel. In der Altstadt, der Kaleici, treffen sich Touristen und Einheimische auf dem Basar, auf einen Mokka im Cafe oder in den zahlreichen kleinen Bars und Restaurants.
Das Yivli-Minarett überragt die Stadt als Wahrzeichen und ist mit seiner Moschee eine der Hauptsehenswürdigkeiten. Rund um Antalya gibt es zahlreiche, oft gut erhaltene antike Bauten zu besichtigen, was die Stadt zum idealen Ausgangspunkt für eine Bildungsreise macht, z.B. nach Perge, Olimpos oder Phaselis. In der Stadt selbst gibt das Archäologische Museum informativ und unterhaltsam Auskunft über die bewegte Vergangenheit Antalyas, vor dessen Toren auch die Griechen und Römer nicht Halt machten.
Souvenirjäger, die das Regal schon voller Andenken haben, werden sich in Antalya freuen: Die Marmeladen aus zahlreichen Obst- und Gemüsesorten sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und ein originelles Mitbringsel.
Die Altstadt von Antalya.
Foto: Dieter Schütz, www.pixelio.de
