Berlin in ein paar Tagen zu erkunden ist eigentlich nicht möglich. Viel zu verschieden sind die einzelnen Stadtteile, die Palette reicht vom Szenekiez wie Prenzlauer Berg und Kreuzberg bis zum beinahe dörflichen Viertel zwischen See und Wald. Flüsse und Seen wie Spree, Havel, Wannsee und Müggelsee lockern zusammen mit den Parks und Wäldern immer wieder das Stadtbild auf. Das ruhigere Berlin erleben Touristen z.B. in Grunewald, im Südwesten der Stadt, oder im Bezirk Wannsee. Auf Spree und Havel werden Bootstouren angeboten, die an zahlreichen Attraktionen vorbeiführen.
Urlauber beginnen am besten mit den Sehenswürdigkeiten, an denen man als Berlintourist nicht vorbeikommt. Für einen ersten Bummel bietet sich ein Spaziergang Unter den Linden an. Ausgangspunkt ist die Museumsinsel, deren Bauten an antike Tempel erinnern und Museen von Weltrang beherbergen, z.B. das Pergamonmuseum mit dem Pergamonaltar und weiteren Ausstellungsstücken rund um griechische, römische und asiatische Kultur. Ägyptische Kunst gibt es im Bodemuseum zu bewundern, die bildenden Künste sind in der alten Nationalgalerie sowie im Alten und Neuen Museum zu sehen. Die Straße Unter den Linden führt von hier aus direkt zum Brandenburger Tor mit der Quadriga. Auch die Siegessäule und der Reichstag, von dessen Kuppel man einen guten Blick über Berlin hat, sind von dort nicht mehr weit.
In der Nähe befindet sich auch der Alexanderplatz mit verschiedenen Geschäften und Restaurants. Wer hier bummelt, kann gleich einen Blick auf den Fernsehturm und das Rote Rathaus werfen.
Neben weltbekannten Bau- und Kunstwerken bietet Berlin zahlreiche Möglichkeiten zum Einkauf. Die edelste Einkaufsmeile ist der Kurfürstendamm mit dem KaDeWe. Hier lässt sich das Einkaufen mit einer Besichtigung der Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche verbinden. Abends bieten viele große und kleine Bühnen, wie zum Beispiel der Friedrichstadtpalast, Theater, Revuen und Konzerte.
Das Brandenburger Tor in Berlin.
Foto: Ulla Trampert, www.pixelio.de
