Hochzeitsparadies und Filmschauplatz – die Dominikanische Republik ist eher für preiswerten Pauschaltourismus in der Karibik bekannt. Finden sich vor allem in den Küstenregionen zahlreiche Hotels und Orte, die sich auf den Tourismus eingestellt haben, so gibt es im Inselinneren noch zahlreiche kleine Ortschaften, in denen neben dem Tourismus das ursprüngliche Leben, z.B. mit traditioneller Landwirtschaft, erhalten geblieben ist.
In Bayaguana, wegen der malerischen Wasserfälle ein beliebtes Ausflugsziel, werden beispielsweise heute noch Ananas angebaut. An kilometerlangen, palmenbewachsenen Badestränden herrscht hier kein Mangel, aber auch das von mehreren Gebirgen durchzogene Inselinnere besitzt seinen Reiz. Mehrere Gipfel liegen über 3000 Meter, so dass es vielfältige klimatische Bedingungen gibt – vom tropischen Klima an den Küsten bis hin zu kühleren Temperaturen in den Bergen.
Die Hauptstadt der Dominikanischen Republik ist Santo Domingo an der Südküste. Viele Sehenswürdigkeiten befinden sich in der historischen Altstadt, die zum Weltkulturerbe gehört. Sehenswert sind z.B. der Alcazar de Colon, ein ehemaliger Palast und heutiges Museum, die Klosterruinen oder die Fortaleze Ozama, die älteste Festung in Südamerika. Einen Höhepunkt stellt der Faro a Colon, ein kreuzartig angelegter Monumentalbau dar, der von weithin sichtbar ist. Typisch karibische Produkte und Souvenirs gibt es in der Einkaufsstraße Calle El Conde. Entspannen können sich die Besucher im Botanischen Garten oder auf dem Weg zum alten Leuchtturm. Das Kolumbus-Denkmal und die Kathedrale sind Zeugen der Seefahrer-Vergangenheit. Hier in der Stadt erklingt auch die typisch karibische Musik. Im Norden lockt der kleinere Ort Puerto Plata Besucher an, die mit der Seilbahn vom Stadtzentrum auf den Berg fahren wollen, wo sich ein Botanischer Garten sowie eine kleinere Nachbildung der Christusstatue von Rio de Janeiro befinden.
Catalina Island in der Dominikanischen Republik.
Foto: tokamuwi, www.pixelio.de
