Im Winter mild und im Sommer angenehm warm ohne brütende Hitze – doch es ist nicht nur das angenehme Klima, das Gran Canaria bei Urlaubern so beliebt macht. Zum einen ist Gran Canaria gebietsweise touristisch voll erschlossen, vor allem in den Orten im Süden, darunter San Agustin, Maspalomas oder Playa del Ingles, dessen langer, breiter Sandstrand mit weitläufigen Dünen gern zum Baden und Sonnen genutzt wird. Wegen seiner windstillen Lage ist der Ort Puerto Rico vor allem bei Wassersportlern sehr beliebt.
In allen Ortsteilen ist es nie weit bis zum nächsten Supermarkt oder Souvenirgeschäft. Restaurants und Bars mit teilweise deutscher Speisekarte reihen sich entlang der Hauptstraßen.
Die Hauptstadt Las Palmas gehört mit dem Hafen und der historischen Altstadt zum Weltkulturerbe. Sehenswert sind vor allem die Kathedrale, das Rathaus oder das Kolumbus-Museum, das in einem alten Gebäude im Kolonialstil untergebracht ist. Die Strandpromenade erstreckt sich über drei Kilometer und macht der Inselhauptstadt alle Ehre. In zahlreichen Bars, Cafes oder auch Geschäften haben Touristen Gelegenheit zum Bummeln. Dort befindet sich auch die ehemalige Festungsanlage Castillo de la Luz aus dem 16. Jahrhundert, wo man heute ein Schifffahrtsmuseum besichtigen kann.
Abseits des Pauschaltourismus gibt es auf Gran Canaria immer noch Flecke, die sich ihre Ursprünglichkeit trotz der touristischen Erschließung bewahren konnten. Zu diesen gehört neben den kleineren Ortschaften Teror oder Fataga auch der malerische Fischerort Puerto de Mogan. Mit dem Jachthafen zieht er längst nicht nur mehr Fischerboote an und verleiht der Insel einen Hauch von Glanz. Der Sandstrand und der Wochenmarkt sind beliebte Treffpunkte auch für Einheimische.
Beliebte Ausflugsziele sind beispielsweise der Kakteenpark Cactualdea an der Westküste, die Höhlen von Artenara oder die farbigen Felsen südlich von Mogan.
Fischerboote im Hafen von Mogan auf Gran Canaria.
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