Unter den Ionischen Inseln ist Korfu auch als die grüne Insel bekannt. Mit ihren 61 km Länge und 9 km Breite ist sie von der Fläche recht überschaubar und relativ leicht mit Motorroller, Auto oder dem Fahrrad zu erkunden. Dennoch befinden sich hier einige touristische Höhepunkte Griechenlands. Einen Besuch des Achilleions, des Palastes, den die österreichische Kaiserin Sissi auf Korfu erstand, um ihre Lungenkrankheit zu kurieren, sollten sich Urlauber nicht entgehen lassen. Der Palast mit angrenzendem Park lädt während eines Tagesausflugs zum Flanieren und Betrachten ein.
Im Norden ist Korfu gebirgig, der höchste Berg, Pantokrator, bringt es auf 906 Meter. Der Aufstieg lohnt sich, denn auf dem Gipfel angekommen, können Touristen das Kloster besichtigen oder sich in der Taverne stärken.
Mittelpunkt der Insel ist die Hauptstadt Kerkyra mit ihrem Hafen und der Altstadt, die selbst in den Sommermonaten zum Bummeln in entspannter Atmosphäre einlädt. Von Kerkyra bringen Fähren Urlauber zu den anderen Ionischen Inseln oder zum griechischen Festland.
Über den Sehenswürdigkeiten auf kleinstem Raum vergessen Urlauber natürlich nicht den Sandstrand, der sanft ins Meer hin abfällt. Abends lohnt sich die Einkehr in die traditionellen Tavernen.
Gemessen an der Größe der Insel gibt es relativ viele Klöster, die Ruhepunkte im quirligen Inselalltag bilden. Ein beliebtes Postkartenmotiv bietet z.B. das Kloster Pontikonissi auf der so genannten Mäuseinsel, die malerisch vor der Küste von Korfu liegt. Beeindruckend ist die Klosteranlage von Paleokastritsa, die im Gebirge liegt und mit dem Aussichtspunkt Bella Vista einen weitläufigen Blick über die Insel ermöglicht. Das Örtchen Lakones mit der Burgruine Angelokastro ist wegen seines herrlichen Ausblicks als der so genannte „Balkon des Ionischen Meeres“ bekannt.
Blick vom Angelokastro auf Korfu.
Foto: TiberiusK, www.pixelio.de
