Wie eine typische Sommerinsel präsentiert sich Lanzarote mit ihren zahlreichen mit Lava überzogenen Landstrichen nicht. Dennoch entfaltet die Insel ihren eigenen Charme und bietet Urlaubern viele interessante Ausflugsziele. Die für Lanzarote typische Vulkanlandschaft mit ihren Gesteinsformationen und Farbspielen erkunden Urlauber am besten im Timanfaya Nationalpark im Nordwesten der Insel. In südlicher Richtung befindet sich die Ortschaft El Golfo, die Touristen zum Fischessen anzieht. In der Nähe befindet sich auch ein teils im Meer versunkener Vulkankrater, der heute unter Naturschutz steht.
Natur und Kultur treffen weithin sichtbar im Mirador del Río, einem architektonisch einmaligen Aussichtspunkt im Norden aufeinander. In die Felsen eingebaut kann man hier bei einem Kaffee den Blick über das Meer und die Insel gleiten lassen.
Auch auf Lanzarote gibt es natürlich die typischen Touristenorte, besonders entlang der Papagayo-Strände im Süden. Bei Playa Blanca finden Badeurlauber ideale Bedingungen zum Sonnen und Baden und sehen die Inseln Fuerteventura und Los Lobos im Meer.
Tief ins Innere der Insel geht es in der Cueva de los Verdes, einer Lavahöhle. Auf einem unterirdischen Spaziergang von rund einem Kilometer durch Lavatunnel werden Besucher von Musik und Lichtspielen begleitet.
Wieder an der Sonne bieten sich verschiedene Parks oder Sehenswürdigkeiten für einen Tagesausflug an. Beliebt sind unter anderem der prächtige Kakteengarten in Guatiza oder der Tropical Park, ein großer Vogelpark bei Guinate. In Castillo de Santa Barbara befindet sich eine Festungsanlage, deren Wurzeln bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, also in die Zeit, in der die Insel vor allem für Seefahrer und Piraten interessant war. Heute ist dort ein Emigrantenmuseum untergebracht.
Der Monte Corona auf der Kanareninsel Lanzarote.
Foto: M.v.S./Scheherazade, www.pixelio.de
