Malta ist eine beliebte Insel für Sprachreisen, denn hier wird die englische Sprache und Kultur unter Palmen gepflegt.
Unter den Mittelmeerinseln gilt Malta als Freilichtmuseum wegen seiner vielen Kirchenbauten und Prunkpaläste aus der Zeit der Renaissance und des Barock. Diese säumen nicht nur die Straßen der Inselhauptstadt Valletta, sondern schmücken auch kleinere Ortschaften. Auch zahlreiche Zeugnisse der Frühzeit sind auf der Insel zu entdecken, die Geschichte der Malteser reicht über 7000 Jahre zurück. Das Hypogäum mit seinen Palästen und Tempelanlagen gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Mit dem Bus lassen sich fast alle Orte und Sehenswürdigkeiten auf der Insel bequem und preiswert erkunden. Überall laden Strände zum Baden und Sonnen ein. Von Gzira nach St. Julians führt ein schöner Wanderweg direkt am Meer entlang. Zahlreiche Cafes und Bars sind beliebte Treffpunkte, wo sich Einheimische und Touristen zum Beispiel mit einem Kinnie, dem typischen Limonaden-Mixgetränk der Insel, erfrischen.
In Valetta geht es relativ ruhig zu, enge Straßen und viele kleine Geschäfte laden zum Flanieren und Bummeln ein. Ein pulsierendes Nachtleben ist die andere Seite der Insel, die sich zum Beispiel im Ort Paceville zeigt, wo jede Menge Diskos auf Partygänger warten.
Sehenswert sind der Malta Dungeon, ein Gruselkabinett mit Folterkammern und Wachsfiguren sowie die historische Festung in Mdina.
Beliebte Ausflüge führen mit der Fähre oder dem Boot bis zur Nachbarinsel Gozo oder auch nach Sizilien. Gozo besticht durch seine schöne Landschaft und die Strände. Die dritte Insel des maltesischen Archipels, Comino, ist unbewohnt, kann aber individuell mit dem Boot besucht werden.
Fischerhafen Marsascala auf Malta.
Foto: Harald Geist, www.pixelio.de
