Der Staat der Seychellen besteht aus über 100 Inseln, die im Indischen Ozean verstreut sind. Das Leben von Einheimischen und Touristen spielt sich insbesondere auf den Hauptinseln Mahe, Praslin und La Digue ab. Sie sind am dichtesten bevölkert und mit einer guten Infrastruktur ausgestattet. Von dort aus lohnen sich Ausflüge zu den kleineren, unbewohnten Inseln, deren ursprüngliche Landschaft die Besucher fasziniert.
Mahe ist zwar die größte Insel der Seychellen, hält aber mit Victoria den Rekord der kleinsten Hauptstadt der Welt. Manche mögen es als gedrängt empfinden, aber es ist ein einmaliger Anblick, wie hier um jeden Quadratmeter gerungen wird. Die Stadt selbst liegt malerisch zwischen Bergen und Meer. In vielen Gebäuden und Straßenzügen ist die koloniale Vergangenheit noch erkennbar. Außerhalb der Orte kennzeichnen tropische Wälder und Mangrovenhaine, vor allem an der nördlichen Küste, die Insel. Mit knapp 900 Höhenmetern gibt es auf kleinstem Raum sogar eine Erhebung, die zum Wandern einlädt.
Das Naturschutzgebiet auf der Insel Praslin, zentral im Inselinneren gelegen, gehört zum Weltkulturerbe. Spaziergänger finden dort exotische Vogelarten und die berühmte Meereskokosnuss.
Das Eiland La Digue ist von Korallenriffen umgeben, welche die Insel bis auf eine genau abgegrenzte Stelle entlang des Hafens von Ankommenden abschneidet. Die Strände ziehen Badeurlauber an, die ein Stück Paradies im Urlaub erleben möchten. An vielen Stränden, z.B. am Anse Severe, ragen beeindruckende Granitformationen aus dem feinen Sandstrand. Auf einer ehemaligen Plantage befindet sich das Nationaldenkmal der Insel. Ein historisches Siedlerhaus, die Schiffswerft und das Schildkrötengehege sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die hier Touristen für einen Tagesausflug anziehen. Die Nachbarinseln Felicite und Coco Island werden gern zum Tauchen und Schnorcheln besucht.
Paradiesischer Strand auf einer Seychellen-Insel.
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