Flamenco, Rioja, Tapas und Paella – rund 10 Millionen Deutsche bekommen jedes Jahr bei diesen Worten Lust auf Sommerferien in Spanien. Das Land glänzt mit seinen einladenden Stränden auf 3200 Metern Küstenlänge, z.B. an der Costa del Sol, den abwechslungsreichen Inseln, wie Fuerteventura, Mallorca, Teneriffa oder Lanzarote, und den interessanten Metropolen Barcelona, Sevilla oder Madrid, in denen Kunstbegeisterte die Werke von Goya, Dali und Picasso im Original bewundern können.
Von den grünen Regionen im Norden bis zu den Wüstenlandschaften im Süden erstaunt Spanien mit seiner landschaftlichen Vielfalt. Der Ruf Spaniens als Sommer- und Strandurlaubsland täuscht darüber hinweg, dass es zu den am höchsten gelegenen Ländern Europas zählt. Zu den bekanntesten Gebirgszügen zählen die Pyrenäen oder der Berg Mulhacen in der Sierra Nevada, der bei Wintersportlern sehr beliebt ist. Zwischen Meer und Bergen gibt es heute um die 500 Naturparks, welche die ursprüngliche Landschaft Spaniens mit ihren Wäldern sowie zahlreichen Pflanzen- und Tierarten bewahren. Im Norden lädt der Nationalpark Picos de Europa zum Wandern und Bergsteigen ein und in den Pyrenäen ist im Gebiet um den Monte Perdido eine einzigartige Berglandschaft mit Schluchten und Steilhängen entstanden. Entlang der Küste verbringen Aktivurlauber den Tag mit Tauchen, Segeln, Surfen und anderen Wassersportarten.
Geschichtlich wie kulturell interessant ist die Region Andalusien, die für viele Urlauber das typische Spanien verkörpert. Neben Flamencovorführungen und Stierkämpfen ist es vor allem die maurische Baukunst, die hier Touristen fasziniert. Einen Höhepunkt stellt zweifellos die Alhambra in Granada dar. Die riesige, reich verzierte Palastanlage mit ihren Gärten und Bädern sollte bei einem Besuch in Südspanien auf dem Programm stehen. Auch römische Bauten faszinieren bis heute, z.B. der Leuchtturm in A Coruna oder das Amphitheater in Merida.
Klippen an der Costa Brava in Spanien.
Foto: Elke Müllers, www.pixelio.de
