1300 Kilometer Küste aus zumeist feinem Sandstrand und historische Stätten, z.B. die Stadt Karthago, die es noch vor Rom zur Handels- und Seemacht brachte und deren Ausgrabungsstätte heute zum Weltkulturerbe gehört – in Tunesien lässt sich ein traumhafter Badeurlaub mit dem Besichtigen interessanter Sehenswürdigkeiten ideal verbinden.
Die Hauptstadt Tunis bietet mit ihrer orientalisch anmutenden Altstadt und der modernen Neustadt reizvolle Gegensätze. Die Medina, die historische Altstadt, lädt mit ihren verwinkelten Gassen zum Flanieren ein. Einen Zwischenstopp wert ist die Moschee. Im Marktviertel, wo jedes Handwerk seine eigene Gasse besitzt, kann man typisch tunesische Waren als Souvenir erwerben. Ziele für Tagesausflüge nahe Tunis sind Touren in die Wüste Sahara und die archäologischen Ausgrabungen von Karthago.
Badeurlauber finden in den Küstenorten, wie Hammamet, Nabeul, Sousse und Mahdia, traumhafte Bedingungen für den Erholungsurlaub.
Hammamet ist der beliebteste Badeort an der tunesischen Küste. Die Medina innerhalb der Stadtmauer, die Große Moschee aus dem 15. Jahrhundert oder die Sidi-Gailani-Moschee aus dem 18. Jahrhundert, geben Zeugnis von der geschichtsträchtigen Vergangenheit. In den teils überdachten Marktgassen, den so genannten Souks, gibt es vielfältige Souvenirs.
Auch Nabeul ist für den Tourismus vollständig erschlossen. Hier schlendern Urlauber gern auf der kilometerlangen Palmenpromenade vom Stadtzentrum ans Meer. Der Ort ist das Zentrum für Töpferei- und Keramikkunst. Sehenswert sind die römische Villa mit den schönen Mosaikfußböden sowie das Archäologische Museum.
Die Altstadt von Sousse gehört zum Weltkulturerbe. Mehrere altertümliche Festungen zeugen von einer lebhaften Vergangenheit.
Zu Tunesien gehört auch die beliebte Urlaubsinsel Djerba. Neben Wassersport und Bootstouren, z.B. auf einem urigem Piratenschiff, gehört auch eine Krokodilfarm zu den zahlreichen Attraktionen für Urlauber.
Kamele am Strand auf der Insel Djerba / Tunesien.
Foto: tokamuwi, www.pixelio.de
